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''Know-how für medizinische Stromversorgungen'' - MEDengineering 1/2018

Autor: Frank Stocker, Field Application Engineer Schukat electronic

Qualität und Sicherheit stehen bei der Auswahl einer Stromversorgung für medizinische Geräte an oberster Stelle. Wegen der hohen Anforderungen durch Normen ist auf der Entwicklerseite Know-how gefragt. Schukat gibt Tipps für die Wahl von zertifizierten DC/DC-Wandlern und AC/DC-Netzteilen für den Medizinbereich.

Im medizinischen Umfeld sorgt der umfangreiche und komplexe Standard IEC60601-1 (''Medizinische elektrische Geräte; Teil 1: Allgemeine Festlegungen für die Sicherheit einschließlich der wesentlichen Leistungsmerkmale'') für die Sicherheit der Geräte. Denn diese müssen unter allen Betriebsbedingungen bestimmungsgemäß und gefahrlos funktionieren. 2014 unterzog die internationale Elektrotechnische Kommission (IEC) die Ergänzungsnorm IEC60601-1-2 (EMV) einer Überarbeitung. Diese trat in der 4. Edition am 1. April 2017 mit verschärften Anforderungen in Kraft, um möglichen Gefährdungen oder Beeinträchtigungen durch EMV-Phänomene vorzubeugen.

Bedienerschutz oder Patientenschutz
Der Sicherheit von Bedienpersonal und Patienten kommt im Standard IEC60601-1 eine zentrale Bedeutung zu, wobei die Norm zwei Kategorien unterscheidet: den Bedienerschutz und den Patientenschutz. Für den Bedienerschutz (MOOP – Means of Operator Protection) sind deutlich geringere Schutzmaßnahmen erforderlich, die im Wesentlichen denen der EN60950-1 (Einrichtungen der Informationstechnologie – Sicherheit) entsprechen. Für den Patientenschutz (MOPP – Means of Patient Protection) hingegen sind die Anforderungen um einiges höher. Besonders bei der erforderlichen Isolationshöhe gelten wesentlich schärfere Richtlinien. Wichtig ist, dass immer zwei Schutzmaßnahmen erforderlich sind um sicherzustellen, dass der Patient bzw. Bediener auch beim Wegfallen einer Schutzmaßnahme vor der Gefahr eines elektrischen Schlags geschützt wird. (...)


Dieser Artikel ist erschienen in der Fachzeitschrift ''MEDengineering'' 1/2018. Um den kompletten Artikel lesen zu können, nutzen Sie bitte den PDF-Download.




 
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