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Die passende KNX-Stromversorgung: Tipps für einen reibungslosen Betrieb

Moderne Gebäude benötigen heutzutage komplexe Systeme mit intelligenter Steuerung, geringem Energieverbrauch und hoher Sicherheit. Einen reibungslosen Betrieb gewährleisten hier KNX-Systeme.





Das Problem
Systeme, welche die technische Ausstattung von Gebäuden steuern, waren in der Vergangenheit recht kompliziert. Denn jedes Gerät benötigte seine eigenen physischen Steuerkabel und Komponenten, Planung und Installation erforderten einen erheblichen Aufwand. Auch in der Nutzungsphase entstanden große Wartungsschwierigkeiten. Die hohe Anzahl an Kabeln stellte zudem eine hohe Brandlast dar.

Lösung und Beispiel
So wurde eine neue herstelleroffene Installationsform zur Kommunikation zwischen beliebigen Steuerungen, Sensoren und Aktoren entwickelt – das KNX-System. Während ein automatisiertes Gebäudemanagementsystem sehr einfach ausfallen kann und ggf. nur wenige angeschlossene Teilnehmer aufweist, kann KNX auch hoch integrierte Systeme mit mehreren Tausend Teilnehmern auf einfache Weise realisieren.

In beiden Fällen sind spezielle Netzteile zur Stromversorgung des Bus-Systems notwendig, die sich nicht durch herkömmliche Netzteile ersetzen lassen.

• Beispiel 1 (Rollladensteuerung): Die kleinstmögliche Anwendung mit nur einem Wandschalter und einem Aktor wird mit einem 30V-Standardnetzteil versorgt. Betätigt der Nutzer den Schalter, um den elektrischen Rollladen zu steuern, funktioniert das System so nicht. Der Schalter kann das Signal (aktiver Impuls) zum Bus übertragen, doch der Aktor ist nicht in der Lage, es zu verarbeiten oder darauf zu antworten. Grund: Das Signal ist kein vollständiges und geeignetes KNX-Signal.

• Beispiel 2: Dem System wird eine KNX-Stromversorgung mit integrierter Drossel hinzugefügt. Überträgt der Schalter das aktive Impulssignal, reagiert die Drossel aufgrund der Spulenwirkung unmittelbar mit einem Ausgleichsimpuls. Der aktive und ausgleichende Impuls wird dann kombiniert, um ein korrektes Signal (''0'') zu erzeugen (Dauer: 104µsec). Es folgt eine weitere kombinierte Wellenform für ''0'' oder keine Wellenform (nur 30VDC, für ''1'') während der nächsten 104 µsec. Die Nummerierung ''0'' und ''1'' stellt den eigentlichen Befehl vom Schalter zum Zielaktor des Rollladensystems dar. Dieses einfache Beispielsystem arbeitet nun ordnungsgemäß. Eine Stromversorgung mit integrierter Drossel ist also erforderlich.




• Alle anderen Teilnehmer, z. B. eine Beleuchtung, HLKK-Anlage oder Alarmanlage, arbeiten am gemeinsamen Bus nach dem gleichen Übertragungsprinzip und ermöglichen so maximale Flexibilität. Jeder KNX-Teilnehmer benötigt maximal 10mA aus der Stromversorgung, um ein Signal übertragen oder empfangen zu können.

Wie groß dürfen die KNX-Produkte sein?
Tipp: Alle KNX-Teilnehmer einschließlich Steuerung sind meist in einem Schaltschrank in einem Gebäude installiert. Die Abmessung der KNX-Produkte sollte also für eine einheitliche Installation nach DIN 43880 ausgelegt sein. Die Breite ist durch eine oder mehrere Standardeinheiten festgelegt, jede einzelne sollte laut Definition nicht breiter als 18mm sein. Eine Hauptstromversorgung mit 640mA besitzt eine Breite von 4 Standardeinheiten oder mehr.

Vorteile von KNX-Systemen:
• Die passende Stromversorgung stellt eine Schlüsselkomponente dar und ermöglicht den reibungslosen Betrieb aller am Bus angeschlossenen Produkte. Für moderne Wohn- und Geschäftsgebäude ist eine KNX-Stromversorgung unverzichtbar.
Als zuverlässige und sichere Lösung eines KNX-Bus-Systems hat Mean Well das KNX-20E entwickelt. Ergänzend dazu bietet Mean Well mit dem KDA-64 auch ein KNX-Dali-Interface an.

Wir bieten hochwertige Stromversorgungen aller Art. Unser technisches Vertriebsteam berät bei kundenspezifischen Fragen zu KNX-Systemen sowie bei allen Fragen rund um das Thema Stromversorgung.



 
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