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''Hinter jeder getroffenen Entscheidung steht ein Mensch'' - Geschäftsführer Bert Schukat im Interview

      

 
 
 
Welche Highlights gab es bei Schukat in 2017, welche Pläne stehen für 2018 an und was betrifft insbesondere unsere Kunden?

Geschäftsführer Bert Schukat beantwortet strategische und praktische Fragen.

Wie zufrieden war Schukat mit dem Geschäftsjahr 2017, haben Sie die Umsatzmarke von
100 Mio. Euro geknackt?
2017 haben wir mit einem Wachstum von 10 Prozent erfolgreich abgeschlossen und 101 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet. Damit haben wir unser Ziel für das vergangene Jahr sogar übertroffen und konnten wohl auch unsere Kunden mit unseren Leistungen überzeugen. Vor allem mit den ersten beiden Quartalen waren wir sehr zufrieden. Für 2018 rechnen wir weiterhin mit einem kontinuierlichen Wachstum, die ''book to bill ratio'' für das erste Quartal, also das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, sieht sehr vielversprechend aus.

Welche Highlights waren für das Unternehmen in 2017 besonders wichtig?
Zum einen natürlich das Überschreiten der Umsatzmarke, zum anderen der Beginn unseres Logistikzentrum-Baus, mit dem wir eine neue Ära in der Unternehmensgeschichte eingeläutet haben. Ganz nebenbei haben wir noch die Zertifizierung nach ISO 9001:2015 erhalten, obwohl nur ein Überwachungsaudit nach Vorgängernorm anstand. Besonders gefreut haben wir uns auch über die Ehrungen durch unsere Lieferanten, z. B. von Panasonic oder TSC für herausragende Leistungen in der Distribution. Auch über die fünf ersten Plätze im Rahmen der ELEKTRONIK-Leserwahl zum ''Distributor des Jahres'' haben wir uns gefreut, da diese durch unsere Kunden vergeben wurden.

Welche Neuerungen betrafen insbesondere die Kunden?
Äußerst wichtig war uns hier, Fortschritte im Bereich Business Intelligence zu machen, um ein noch besseres Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kunden zu entwickeln. Wir haben die Digitale Transformation weiter vorangetrieben, das heißt, wir integrieren Software immer stärker in alle internen und externen Unternehmensprozesse und -abläufe. In diesem Zusammenhang wurden wir auch als Digital Explorer geehrt. Unser Vertriebsteam im Innen- und Außendienst konnten wir weiter ausbauen, um noch persönlicher und enger im Kontakt mit unseren Kunden zu stehen und deren Bedürfnisse genau zu kennen.

Konnten Sie Ihre Zielvorgaben zum Lagerneubau bisher einhalten?
Unsere Ziele für 2017 umfassten einen erfolgreichen Baustart sowie die Aufrichtung des Hallenskeletts und ein Großteil seiner Verkleidung. Aktuell halten wir die gesetzten Termine ein, davon können sich die Kunden jederzeit selbst überzeugen: Unsere BauCam auf der Webseite verschafft einen guten Überblick über den Baufortschritt.
Zu Beginn des Jahres 2018 stehen das Gießen der Bodenplatte und das Abschließen der Verkleidung an. Die Übergabe der Baustelle an die Regalierer der Firma Knapp soll Mitte April erfolgen. Dann fiebern wir auch schon der Inbetriebnahme und dem Umzug in das neue Logistikzentrum entgegen. Nach derzeitigem Baufortschritt ist der Vollbetrieb des neuen Lagers für Ende des Jahres geplant.

Inwieweit profitieren Kunden vom größeren Lager und dem neuen Shuttle-System?
Damit können wir unsere Lagerkapazitäten deutlich erweitern und unser Produktportfolio ausbauen und optimieren. Chargen bzw. Handling Units lassen sich künftig noch gezielter ansteuern, die Hochregal-Kommissionierung wird beschleunigt und wir können Aufträge noch schneller durchführen. Durch die effizientere Abwicklung der Lageraufgaben steigern wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und sichern unsere Werteversprechen: hohe Lagerquote, geringe Fehlerquote, faire Preise und eine schnelle, pünktliche Lieferung.

Sind für 2018 wichtige Neuerungen im Portfolio geplant?
Wir wollen unser Portfolio von Panasonic in den Bereichen Kondensatoren, Widerstände und Induktivitäten weiter ausbauen und neue Produkte im Bereich Schalter und Sensoren aufnehmen. Auch der Ausbau von Hammond Gehäusen und PTR-Steckverbindern steht an.
Geplante Neuaufnahmen bei Halbleitern und Optoelektronik sind die Displays von display elektronik und Electronic Assembly sowie neue Power-Produkte von Taiwan Semiconductor. Außerdem stocken wir unser Programm an Microchip-Controllern auf.
Im Bereich Stromversorgung erweitern wir unser Mean Well-Portfolio um Netzteile, Aktoren und Interfaces rund um die Automatisierung, Stichwort KNX und Dali Bus. Das vorhandene Medical-Portfolio bauen wir um modulare medizinische Netzteile mit maximal 1200 Watt Leistung aus. Auch unser Portfolio von Recom und Self Electronics erweitern wir noch einmal deutlich. Im Bereich Lüfter liegt der Fokus auf den neuen EC-Lüftertypen von Sunon. Sie bieten eine um 80% niedrigere Leistungsaufnahme als klassische AC-Lüfter und eröffnen durch zahlreiche Varianten und kundenspezifische Anpassungen viele neue Einsatzmöglichkeiten. Auch spezielle Typen mit ATEX-Zertifizierung sind erhältlich.

Schukat stellt dieses Jahr auf einigen Messen aus. Wo können Ihre Kunden Sie treffen?
Neben der electronica werden wir in 2018 zum ersten Mal einen eigenen Messestand auf der embedded World in Nürnberg (Halle 4A Stand 635) und auf der lighting technology im Oktober in Essen haben. Auch auf der PCIM stellen wir erneut aus. Anzutreffen ist Schukat außerdem auf dem WEKA Anwendungsforum Stromversorgung in München mit eigenem Info-Stand und Vortrag gemeinsam mit Mean Well. Unser Vortragsthema lautet „Stromversorgungen für Überspannungskategorie III Applikationen“.

Welches Ziel verfolgen Sie damit?
Ziel unserer Eventplanung ist es, bestehende Kunden zu treffen und auch neue Kunden von unserem Leistungsangebot zu überzeugen. Denn Schukat ist der ''Schublade'' Katalogdistribution längst entwachsen. Im Rahmen unseres Projektgeschäfts begleiten wir Kunden vom initialen Design/Sample bis hin zur Massenproduktion. Wir unterstützen sie bei Themen wie Design-In, Musterbelieferung, Entwicklung/Umsetzung von geeigneten Logistikkonzepten, Support bei der Entwicklung in Form von technischem Know-how (FAE-Unterstützung), persönlicher Vor-Ort-Service gemeinsam mit dem Hersteller und vielem mehr. Natürlich steht bei uns auch weiterhin der Klein- und Mittelbedarf im Fokus.

Welchen Stellenwert nimmt das Online-Geschäft inzwischen für Schukat ein?
Ein guter Webshop und reibungslos funktionierende EDI-Lösungen gehören für uns als Multi-Channel-Distributor zum Tagesgeschäft. Über diese Kanäle wickeln wir insbesondere die kleinen und mittleren Mengen sehr effizient ab, die 30 Prozent unseres Umsatzes und 50 Prozent der Positionen ausmachen. Unsere Kunden nutzen aber alle Kanäle, sie informieren sich im Webshop über Produkte und deren Verfügbarkeiten, verhandeln größere Bedarfe telefonisch mit ihrem Kundenbetreuer und bestellen am Ende per E-Mail oder auch per Fax.

Warum steht der persönliche Kundenkontakt nach wie vor bei Schukat im Fokus?
Weil genau das den Unterschied bei uns ausmacht. Wir kennen unsere Kunden und unsere Kunden kennen uns. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Umsatz bei uns erzielt wird, jeder Kunde hat einen festen Ansprechpartner im Innen- und Außendienst. Aufgrund der geringen Fluktuation haben wir über die Jahre sehr gute Kundenbeziehungen aufgebaut und es kommen täglich neue hinzu. Auch wenn wir die Digitalisierung unserer Prozesse mit Hochdruck vorantreiben - am Ende steht hinter jeder getroffenen Entscheidung ein Mensch.




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